Deutschklub Indianapolis

An informal social club for German speakers in Central Indiana

Der Weichensteller (aus: Confabulario,1952)


Juan José Arreola (Mexiko, 1918-2001)


Der Fremde kam außer Atem an dem verlassenen Bahnhof an. Sein großer Koffer, den ihm niemand tragen wollte, hatte ihn extrem ermüdet. Er wischte sich das Gesicht mit einem Taschentuch ab und schaute unter der flachen Hand auf die Schienen, die sich am Horizont verloren. Atemlos und nachdenklich sah er auf die Uhr: es war genau die Zeit, zu der der Zug abfahren sollte.

Jemand, der wer weiß woher gekommen war, klopfte ihm sehr sachte auf die Schulter. Als sich der Fremde umdrehte, sah er sich einem alten Männchen gegenüber, der irgendwie zur Eisenbahn zu gehören schien. In der Hand hielt er eine rote Laterne, die jedoch so klein war, dass sie wie ein Spielzeug aussah. Er blickte den Reisenden lächelnd an, der ihn besorgt fragte:

„Verzeihung, ist der Zug schon weg?“

„Sie sind wohl noch nicht lange in diesem Land?“

„Ich muss sofort abreisen. Morgen schon muss ich in T. sein.“

„Man merkt, dass Sie sich überhaupt nicht auskennen. Was Sie sofort machen müssen, ist, sich ein Zimmer in der Pension für Reisende besorgen.“ Und er deutete auf ein seltsames, aschgraues Gebäude, das eher wie eine Strafanstalt aussah.

„Aber ich will doch hier nicht übernachten, sondern den Zug nehmen.“

„Mieten Sie sich sofort ein Zimmer, falls es noch eins gibt. Wenn Sie noch eins bekommen können, nehmen Sie es gleich für einen Monat, das wird billiger und man wird Sie freundlicher behandeln.“

„Ja, sind Sie denn verrückt? Ich muss unbedingt morgen in T. ankommen.“

„Offen gesagt sollte ich Sie wohl lieber Ihrem Schicksal überlassen. Aber ich will Ihnen doch einige Informationen geben.“

„Ja bitte …“

„Dieses Land ist für seine Eisenbahn berühmt, wie Sie ja wissen. Bis jetzt war es noch nicht möglich, sie angemessen zu organisieren, aber man hat viel getan, was die Veröffentlichung von Fahrplänen und die Ausstellung der Fahrkarten angeht. Die Eisenbahnhandbücher enthalten alle Ortschaften des Landes sowie die Verbindungen zwischen ihnen. Man stellt Tickets für die kleinsten und entlegensten Dörfer aus. Es mangelt nur daran, dass die Züge die angegebenen Auskünfte nicht einhalten oder einfach an Bahnhöfen vorbeifahren. Die Einwohner des Landes erwarten es so; derweil akzeptieren sie die Unwägbarkeiten dieser Dienstleistung und ihr Patriotismus verbietet es ihnen, ihren Unmut wie auch immer kundzutun.“

„Aber gibt es nun einen Zug, der hier vorbeikommt?“

„Das zu behaupten, hieße ungenau zu sein. Wie Sie bemerken können, existieren Gleise, wenn sie auch etwas beschädigt sind. In einigen Ortschaften sind sie nur durch zwei Striche auf dem Boden markiert. Aufgrund der momentanen Bedingungen ist kein Zug verpflichtet, hier durchzufahren, aber niemand verhindert, dass es eventuell doch geschieht. Ich habe in meinem Leben schon viele Züge vorbeifahren sehen und einige Passagiere kennen gelernt, die auch eingestiegen sind. Wenn Sie angemessen abwarten, werde vielleicht ich selbst die Ehre haben, Ihnen beim Einsteigen in einen schönen und komfortablen Wagon behilflich zu sein.“

„Wird mich dieser Zug nach T. bringen?“

„Und warum versteifen Sie sich so darauf, dass es unbedingt T. sein muss? Sie sollten zufrieden sein, wenn Sie einsteigen können. Einmal im Zug, wird ihr Leben auf jeden Fall ein Ziel bekommen. Was macht es schon, wenn dieses Ziel nicht T. ist?“

„Es ist nur, dass ich ein reguläres Tickt nach T. habe. Logischerweise muss ich auch dorthin gebracht werden. Ist es nicht so?“

„Jeder würde wohl sagen, dass Sie Recht haben. In der Pension für Reisende werden Sie mit Menschen sprechen können, die ihre Vorsichtsmaßnahmen getroffen und große Mengen an Fahrkarten erworben haben. Im Allgemeinen kaufen vorausschauende Leute Tickets für alle Ziele des Landes. Es gibt welche, die haben ein echtes Vermögen für Fahrkarten ausgegeben …“

„Ich dachte, um nach T. zu kommen, würde mir ein Ticket genügen. Sehen sie …“

„Die nächste nationale Eisenbahnstrecke wird mit dem Geld eines einzigen Menschen gebaut, der gerade sein ganzes Vermögen für Hin- und Rückfahrkarten für eine Eisenbahnfahrt ausgegeben hat. Die Pläne für die Strecke, die Tunnel und Brücken beinhalten, wurden aber noch nicht mal von den Ingenieuren des Unternehmens genehmigt.“

„Aber ist der Zug, der durch T. fährt, schon in Betrieb?“

„Und nicht nur der! Tatsächlich gibt es sehr viele Züge im Land und die Reisenden können sie relativ häufig benutzen, aber man muss dabei berücksichtigen, dass es sich nicht um eine zuverlässige und gut durchdachte Dienstleistung handelt. Mit anderen Worten: Beim Einsteigen in einen Zug erwartet niemand, dorthin gebracht zu werden, wohin er wünscht.“

„Was soll das heißen?“

„In ihrem Bestreben, den Bürgern zu dienen, muss das Unternehmen auf gewisse verzweifelte Maßnahmen zurückgreifen. Sie lässt Züge in unbefahrbaren Gegenden zirkulieren. Diese Erforschungszüge benötigen manchmal Jahre für ihre Strecke, und das Leben der Passagiere erleidet einige wichtige Veränderungen. Todesfälle sind bei solchen Gelegenheiten nicht selten, aber das Unternehmen, das für alles vorgesorgt hat, fügt diesen Zügen einen Leichenwagen und einen Friedhofswagon an. Es macht die Lokführer stolz, den Leichnam eines Reisenden edel einbalsamiert auf dem Bahnsteig des Bahnhofs abzulegen, der auf seinem Ticket steht. Gelegentlich fahren diese überbeanspruchten Züge Strecken, auf denen eine der Schienen fehlt. Eine ganze Seite der Wagons wird bemitleidenswert von den Schlägen der Räder erschüttert, die die Schlafenden durchrütteln. Die Reisenden der ersten Klasse – eine weitere Vorkehrung des Unternehmens – setzen sich auf die Seite des Wagons, der auf einer Schiene fährt. Die der zweiten Klassen erleiden resigniert die Schläge. Aber auf anderen Strecken fehlen beide Schienen. Dort leiden alle Reisenden gleich, bis der Zug am Ende völlig demoliert ist.“

„Um Himmels Willen!“

„Sehen Sie: Das Dorf F. ist auf Grund einer dieser Zwischenfälle entstanden. Der Zug ist auf ein unwägbares Gelände gestoßen. Die Räder sind, durch den Sand zerschmirgelt, bis auf die Achsen kaputt gegangen. Die Reisenden blieben dort so lange, dass aus obligatorischen, trivialen Gesprächen enge Freundschaften entstanden sind. Einige dieser Freundschaften wurden bald zu Liebesbeziehungen, und das Ergebnis war F., ein progressives Dorf, voll von ungezogenen Kindern, die mit den vermoderten Trümmern des Zuges spielen.“

„Mein Gott, ich bin nicht der Richtige für solche Abenteuer!“

„Sie müssen ihr Gemüt beruhigen; vielleicht werden Sie eines Tages zu einem Helden. Glauben Sie nur nicht, dass es an Gelegenheiten mangelt, in denen die Reisenden ihren Mut und ihre Opferbereitschaft beweisen können. Erst kürzlich schrieben zweihundert unbekannte Passagiere eine der glorreichsten Seiten unserer Eisenbahnannalen. Es war so, dass auf einer Probefahrt der Lokführer rechtzeitig auf eine schwere Unterlassung der Streckenkonstrukteure aufmerksam wurde. Auf der Rute fehlte nämlich die Brücke, die über einen Abgrund führen sollte. Nun gut, anstatt den Rückwärtsgang einzulegen, heizte der Lokführer die Passagiere an und brachte sie zu der nötigen Anstrengung, damit die Fahrt fortgesetzt werden konnte. Unter seiner energischen Leitung wurde der Zug auseinander genommen und Stück für Stück auf den Schultern auf die andere Seite des Abgrunds gebracht, der zu Überraschung aller in der Tiefe einen wasserreichen Fluss barg. Das Ergebnis dieser Heldentat war so zufrieden stellend, dass das Unternehmen völlig auf den Bau der Brücke verzichtete und sich damit begnügte, einen attraktiven Preisnachlass für die Passagiere anzubieten, die den Mut haben, diese zusätzliche Unannehmlichkeit auf sich zu nehmen.“

„Aber ich muss doch schon morgen in T. sein!“

„Sehr gut. Es gefällt mir, dass Sie Ihr Projekt nicht aufgeben. Man merkt, dass Sie ein Mensch mit Überzeugungen sind. Mieten Sie sich nur alsbald in der Pension ein und nehmen Sie den ersten Zug, der kommt. Versuchen Sie es wenigstens: tausend Menschen werden Sie daran hindern wollen. Denn wenn ein Zug eintrifft, stürzen sich die durch die zu lange Wartezeit gereizten Reisenden tumultartig aus der Pension, um lauthals den Bahnhof zu stürmen. Oft verursachen sie durch ihren unglaublichen Mangel an Höflichkeit und Vorsicht Unfälle. Statt einer nach dem anderen einzusteigen, machen sie sich daran, sich gegenseitig zu zerquetschen; wenigstens hindern sie sich endgültig daran, einsteigen zu können und der Zug fährt ab und lässt sie meuternd auf dem Bahnsteig des Bahnhofs zurück. Die Reisenden verfluchen erschöpft und wütend ihren Mangel an Erziehung und verbringen lange damit, sich zu beschimpfen und zu prügeln.“

„Und schreitet die Polizei nicht ein?“

„Man hat versucht an jedem Bahnhof eine Polizeitruppe zu organisieren, aber die unvorhersehbare Ankunft der Züge hat diese Dienstleistung höchst nutzlos und kostspielig werden lassen. Außerdem haben die Mitglieder dieser Truppe schon bald gezeigt, wie bestechlich sie waren, da sie nur dafür sorgten, dass die betuchten Passagiere ihre Fahrt antreten konnten, die ihnen im Gegenzug für diese Hilfe alles überließen, was sie bei sich trugen. Das Unternehmen entschloss sich dann für eine spezielle Art Schule, wo die zukünftigen Reisenden Benimmunterricht und ein angemessenes Training erhielten. Dort lehrt man sie, wie sie korrekt in einen Zug einsteigen, selbst wenn er in Bewegung ist und schnell fährt. Man versorgt sie auch mit einer Art Rüstung, um zu vermeiden, dass die anderen Passagiere ihnen die Rippen brechen.“

„Aber einmal im Zug, ist man da vor neuen Gefahren sicher?“

„Relativ. Ich empfehle Ihnen nur, gut auf die Bahnhöfe zu achten. Es könnte vorkommen, dass Sie glauben, schon in T. angekommen zu sein und dabei ist es doch nur eine Illusion. Um das Leben in den überfüllten Wagons zu regulieren, sieht sich das Unternehmen gezwungen, sich gewisser Hilfsmittel zu bedienen. Es gibt Bahnhöfe, die nichts als Trug sind: sie wurden mitten in der Wildnis gebaut und tragen den Namen irgendeiner wichtigen Stadt. Aber man muss nur etwas aufmerksam sein, um den Schwindel zu entdecken. Sie sind wie Bühnenbilder im Theater und die Leute, die dort zu sehen sind, sind voll Sägemehl. Diese Puppen weisen schnell Beschädigungen durch die Witterung auf, aber manchmal sind sie ein perfektes Abbild der Wirklichkeit: die Anzeichen einer unendlichen Müdigkeit sind ihnen ins Gesicht geschrieben.“

„Zum Glück ist T. nicht sehr weit von hier.“

„Aber uns fehlen im Moment direkte Verbindungen. Man darf die Möglichkeit jedoch nicht ausschließen, dass Sie morgen in T. eintreffen, wie Sie es wünschen. Die Organisation der Bahn, wenn sie auch ihre Mängel hat, schließt die Möglichkeit einer Reise ohne Aufenthalte nicht aus. Schauen Sie, es gibt Menschen, die noch nicht einmal bemerkt haben, was eigentlich los ist. Sie kaufen eine Fahrkarte nach T. Ein Zug kommt, sie steigen ein und am nächsten Tag hören Sie den Lokführer rufen: ‚Wir sind in T. eingetroffen.’ Ohne irgendwelche Vorkehrungen zu treffen, steigen die Reisenden aus und sind tatsächlich in T.“

„Kann ich irgendetwas tun, um dieses Ergebnis zu ermöglichen?“

„Natürlich können Sie das. Man kann nur nicht wissen, ob es Ihnen etwas nützt. Versuchen Sie es doch auf jeden Fall. Steigen Sie in den Zug und glauben Sie nur fest daran, dass Sie in T. ankommen werden. Vermeiden Sie Kontakt mit den anderen Passagieren. Sie könnten Sie durch ihre Reiseberichte entmutigen und Sie sogar bei den Behörden anzeigen.“

„Was meinen Sie damit?“

„Angesichts der aktuellen Lage sind die Züge voll von Spionen. Diese Spione, meistens Freiwillige, widmen ihr Leben, um den konstruktiven Geist des Unternehmens zu unterstützen. Manchmal weiß man ja gar nicht, was man da redet und spricht nur, um zu sprechen. Aber sie bemerken auf der Stelle jede Bedeutung, die ein Satz nur haben kann, so einfach er auch sei. Aus dem unschuldigsten Kommentar können sie schuldhafte Ansichten heraushören. Wenn Sie auch nur die geringste Unbedachtheit begehen würden, würde man Sie ohne weiteres festnehmen und Sie würden den Rest Ihres Lebens in einem Gefängniswagon verbringen oder man würde Sie dazu nötigen, bei einem falschen Bahnhof mitten in der Wildnis auszusteigen. Reisen Sie nur voller Zuversicht, nehmen Sie so wenig wie möglich Nahrung zu sich und setzen Sie keinen Fuß auf den Bahnsteig, bevor Sie in T. nicht ein bekanntes Gesicht entdecken.“

„Aber ich kenne niemanden in T.“

„In diesem Fall seien Sie doppelt so vorsichtig. Ich versichere Ihnen, dass Sie auf dem Weg vielen Versuchungen ausgesetzt sein werden. Wenn Sie aus dem Fenster schauen, laufen Sie Gefahr, einem Trugbild auf den Leim zu gehen. Die Fenster sind mit einer findigen Vorrichtung versehen, die allerlei Täuschungen im Geist der Passagiere entstehen lässt. Man muss gar nicht schwach sein, um darauf hereinzufallen. Gewisse Apparate, die von der Lokomotive aus bedient werden, lassen einen durch die Geräusche und die Bewegungen glauben, der Zug fahre tatsächlich. Er bleibt jedoch in Wirklichkeit Wochen lang stehen, während die Reisenden durch die Fensterscheibe fesselnde Landschaften an sich vorüberziehen sehen.“

„Und wozu soll das gut sein?“

„All das tut das Unternehmen mit dem gesunden Ziel, die Angst der Reisenden zu verringern und so gut wie möglich ihr Gefühl, unterwegs zu sein, auszuschalten. Man strebt an, dass sie sich eines Tages ganz dem Zufall überlassen werden, in den Händen eines allmächtigen Unternehmens, und dass es ihnen dann egal ist, wohin sie fahren oder woher sie kommen.“

„Und sind Sie schon viel in den Zügen gereist?“

„Ich, mein Herr, bin Weichensteller. Ehrlich gesagt bin ich ein pensionierter Weichensteller und ich komme nur ab und zu hierher, um an die guten alten Zeiten zu denken. Ich bin nie gereist und habe auch keine Lust dazu. Aber die Reisenden erzählen mir Geschichten. Ich weiß, dass durch die Züge viele Ortschaften außer F. entstanden sind, von deren Ursprung ich Ihnen ja berichtet habe. Manchmal geschieht es, dass die Angestellten eines Zuges geheime Anordnungen erhalten. Sie laden die Passagiere ein, aus den Wagons zu steigen, normalerweise unter dem Vorwand, sie sollten die Schönheit eines bestimmten Ortes bewundern. Man erzählt ihnen von Grotten, Wasserfällen oder berühmten Ruinen: ‚Elf Minuten, damit Sie die Grotte Soundso bewundern können’, sagt der Lokführer freundlich. Aber wenn die Reisenden dann erst einmal weit genug weg sind, fährt der Zug mit Volldampf davon.“

„Und die Reisenden?“

„Sie laufen einige Zeit verwirrt von einem Ort zum anderen, tun sich aber schließlich zusammen und gründen eine Siedlung. Diese unvorhergesehenen Halte werden an geeigneten Stellen gemacht, sehr weit entfernt von jeglicher Zivilisation und mit genügend natürlichen Ressourcen. Man setzt dort eine bestimmte Auswahl an Reisenden aus: junge Menschen und vor allem viele Frauen. Würde es Ihnen nicht gefallen, Ihre letzten Tage an einem malerischen, unbekannten Ort zu verbringen, in Gesellschaft einer jungen Frau?“

Der lächelnde Alte zwinkerte dem Reisenden zu und schaute ihn gutmütig und schelmisch an. In diesem Augenblick hörte man in der Ferne ein Pfeifen. Der Weichensteller machte einen Satz und fing an, mit seiner Laterne lächerliche und chaotische Signale zu geben.

„Ist das der Zug?“, fragte der Fremde.

Der Alte begann, überstürzt auf dem Gleis zu laufen. Als er schon etwas entfernt war, drehte er sich um, um zu rufen: „Sie haben Glück! Morgen werden Sie auf Ihrem berühmten Bahnhof eintreffen. Wie sagten Sie noch hieß er?“

„X!“, antwortete der Reisende.

In diesem Moment löste der alte sich im klaren Morgen auf. Aber der rote Punkt der Laterne lief und sprang weiter auf den Gleisen, unvorsichtig, dem Zug entgegen.

Am Horizont näherte sich die Lokomotive wie ein Aufsehen erregendes Ereignis.

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